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Lassen Sie uns vereint unbürokratisch helfen.

Mit Ihrer großherzigen finanziellen Unterstützung ermöglichen Sie uns, die Heimbewohner und direkt Betroffenen gezielt persönlich zu versorgen

"Spenden Sie großherzig, um unseren alten Mitbürgern ein Leben in Würde zu ermöglichen."
Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.

 

 

Hintergrund

In den letzten Jahren wurden die Gründungsmitglieder von

WÜRDIG ALTERN - WIR HELFEN! e.V.

im Familienkreis von schweren Schicksalsschlägen getroffen, die sich allerdings oft nicht vermeiden lassen und zwangsläufig auf viele von uns zukommen, jedoch nur allzu gerne verdrängt werden.

Die Mutter eines Gründungsmitgliedes war an Alzheimer erkrankt. Ein Leben in der gewohnten Umgebung schien nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich. Im Familienrat diskutierte man die aufkommende Pflegeproblematik und entschied, dass es wahrscheinlich für die Betroffene und die Angehörigen die sinnvollste Lösung wäre, einen Heimplatz zu suchen. Eine zweistellige Zahl von Heimen wurde besichtigt. Die Bemühungen der Heimverantwortlichen und insbesondere des Personals um eine menschenwürdige Pflege sind unbestritten; die Praxis zeigt jedoch, dass es aus vielerlei Gründen nur sehr erschwert möglich ist, die Standards, die Familienangehörige und Pflegebedürftige, soweit sie noch in der Lage sind in die Erkenntnis einbezogen zu werden, erwarten. Somit wurde die Entscheidung in der Familie des Mitgliedes, nach den Besichtigungsterminen erneut überdacht und revidiert: „Unsere Mutter kommt in kein Heim!“

Das zweite Gründungsmitglied hat es ebenfalls nicht fertig gebracht, seine Mutter in ein Heim zur Obhut zu geben. Er hat seine Mutter zwischen den diversen Krankenhausaufenthalten zu Hause gepflegt. Die Mutter des Erstgenannten verstarb nach 3 Jahren aufopferungsvoller Pflege, die des Zweitgenannten nach 4 Jahren.

Das dritte Gründungsmitglied, mit den Vorgenannten persönlich bekannt, erlebte die Situation der Betroffenen aus Erzählungen und, wie so oft im Leben, hatte er gehofft, dass das ihm Zugetragene für seine Eltern nicht in Betracht kommt. Aber gefehlt. Der Vater, mit fast 90 Jahren, erlitt einen Unfall und befindet sich seitdem in Siechen Situation. Durch die Übernahme der gesetzlichen Vormundschaft ist das Mitglied ständig in Heimangelegenheiten beschäftigt und mit den Selben mittlerweile vertraut. Die Gespräche der Freunde kursierten stark um die Thematik, Pflege, Heim und insbesondere Materialmängel in den sprachlich angeschnittenen Problematiken.

Wie Pflegedienstleitung und Heimleitung den Initiatoren bei Besuch und Rundgang in den Einrichtungen immer wieder bestätigten, sei der Wille, die Lebenssituation der Betroffenen durch einen aufwändigeren Materialeinsatz entscheidend zu verbessern, grundsätzlich vorhanden und gewünscht. Die finanzielle Schieflage von Krankenkassen, der Pflegeversicherung und die Mängel in der Gesundheitspolitik lassen dieses jedoch nicht zu. Trotz des Bemühens die Heime effizient und wirtschaftlich durchdacht professionell zu führen, gelingt es leider auch den Leitungsgremien, aufgrund der eigenen verschärften Finanzlage oft nicht, selbst gewünschte und angestrebte Verbesserungen umzusetzen.

Die Initiatoren kamen zu der Einsicht, dass hier bürgerschaftliches Engagement gefordert ist. Die Vereinigung wurde gegründet, die Gemeinnützigkeit eingeholt, öffentliche Unterstützer konnten gewonnen werden.

Wir hoffen, auf umfangreiche finanzielle Unterstützung zum Wohle der Betroffenen und danken Ihnen recht herzlich.

 

 

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